Alpengasthof Hirschbichlalm an der Zillertaler Höhenstraße

Alpengasthaus "Hirschbichl-Alm"
Familie Reinhard & Bianca Fankhauser
Zellberg 304
A - 6277 Zellberg
Mobil: +43 664 150 92 99
E-Mail: kontakt(at)hirschbichlalm.com
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Ferienwohnungen Fankhauser
Förstersteig 237
A - 6290 Mayrhofen
Telefon: +43 664 46 07 317
E-Mail: reservierung(at)gmx.at
www.reise-info.at

Geschichte der Hirschbichlalm

Geschichte der Hirschbichlalm

Im Frühjahr 1973 errichtete Friedl erstmals eine kleine Ausschank mit 15 Sitzplätzen. Die Hütte hatte er in Finkenberg gekauft und auf der "Hirschbichlaste" wieder aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Frau Herta bewirtschaftete er neben seiner Tätigkeit bei der Ahornbahn in Mayrhofen die kleine Jausenstation an der Höhenstraße. Im selben Jahr wurde auch das Zellberg-Duo gegründet.

Einige Monate später kauften die Wirtsleute 1700 m² Grund von den beiden Bauern Spitaler Jörg und Altenhaus Hansl. Die kleine Hütte wurde abgerissen und auf dem Grundstück entstand den Sommer 1974 über die neue Hirschbichlalm.

Am 1. Juni 1975 fand bei strahlendem Sonnenschein die offizielle Eröffnung statt. Nun fanden schon 70 Personen platz und in den folgenden zwei Jahren wurde das Lokal erneut vergrößert.

Als 1979 die WC-Anlagen in einen separaten Zubau verlegt wurden, konnten weitere Sitzplätze geschaffen werden, besonders um den stetig steigenden Platzbedarf bei den wöchentlichen Hüttenabenden zu decken.

Im folgenden Jahr entschloss sich Friedl das Gebäude aufzustocken, um Personal- sowie Gästezimmer, Büro, Lager und eine Wohnung unterbringen zu können.

1983 wurde die Zillertaler Höhenstraße vollständig asphaltiert. Besonders für Motorradfahrer, aber auch für Busse wurde die Straße jetzt noch attraktiver.

Ein Problem, das über die Jahre immer schlimmer wurde, war die Versorgung der Hirschbichl-Alm mit Energie. Deshalb begann man 1984 mit dem Bau eines Kleinkraftwerkes.

Am 14. Juni 1984 lösten Glühbirne und Co die altmodischen - aber urigen - gasbetriebenen Lampen ab. Die umliegenden Almen (Krössbrunn und Hirschbichlaste) erhielten auf freiwilliger Basis ebenfalls Strom für landwirtschaftliche Zwecke, was die Arbeit der Bauern wesentlich erleichterte.

1988 wurde der Dachboden ausgebaut. Seither können 35 Personen übernachten, was besonders gerne von Motoradfahrern und Wanderern in Anspruch genommen wird.

Der Kiosk der Hirschbichl-Alm wurde immer wieder erneuert und vergrößert, und heute kann man von Souvenirs, Spielsachen über Speck, Käse, Butter bis hin zu CD´s und Musikkassetten alles kaufen

In den folgenden Jahren wurde der Parkplatz erweitert, die Terrasse vergrößert und ein Biergarten angelegt. Ein unterirdisches Leitungssystem zur Filterung der Abwässer wurde ebenfalls installiert.

Im Winter 2000 zerstörte eine Staublawine das Kleinkraftwerk fast zur Gänze. Im Frühjahr wurde es wieder komplett aufgebaut.

Im Frühjahr 2010 wurde der 1. Stock der Hirschbichlalm neu ausgebaut und es entstanden drei Gästezimmer mit Dusche und WC für insgesamt 9 Personen.